Tag 58 Ethendard Glacier
38km
Kurz vor 19 Uhr komme ich durch einen Ort namens Besse, hier riecht es überall nach Essen aber leider hat kein Restaurant auf, ist alles von privaten. Im nächsten Ort Mizoen gibt es eine kostenlose Zelt Möglichkeit. Hier baue ich kurz vor Dunkelheit auf und koche mir kurz vorm verhungern Nudeln. Meine Snacks sind komplett leer. Der Blick vom Zelt ist gigantisch und in lediglich 1200m dürfte die Nacht nicht unter 0 Grad werden.
Ich hab also in der Dunkelheit kurz vor einem Dorf was zum schlafen gefunden. Laut Google hat hier ein Restaurant zum Frühstück auf aber natürlich nix. Danach geht's ca 10km Straße bergauf um zurück zum Hexatrek zu verbinden. Leider verpasse ich dadurch ein paar Seen. Durch das langsame bewegen gestern wäre es mit dem Essen allerdings eh eng geworden.
Von der Straße aus ist es nur etwa 6km und 600m hoch bis zu einem See mit dem Ethendard Gletscher zu dem dazugehörigen Berg im Hintergrund. Im Winter ist hier Skigebiet.
Ich laufe entlang der 2 Stauseen, bis hierher sind noch ein paar Tages Wanderer unterwegs da es relativ einfach zu erreichen ist.
Der Twist den ich aber schon vorher wusste ist das der Trail nach dem Gletscher endet und ich 6,7 km cross country meinen eigenen Weg suchen muss. Die Aussicht ist wohl die bisher beste auf dem Trail und ich bin leicht nervös und gespannt was mich nun erwartet.
Ich muss nach einem ewig langen Feld mit großen Steinen über diesen Pass. Zum Glück nach oben das ist anstrengend aber machbar.
Drüben muss ich dann einen Weg nach unten suchen was mich mehrfach an Klippen führt aber mit etwas Verstand auch möglich ist. Schon ein komisches Gefühl ein paar Stunden ohne Weg über 2000m zu gehen. Im Hintergrund ist Ecrins Nationalpark, theoretisch mein nächstes Ziel aber der Wetterbericht sieht das bisher nicht so.
Gegen 16 Uhr erreiche ich endlich wieder eine Art Feldweg die ins Tal führt. Erleichtert kann ich mir nun Musik einlegen und die seltsamen Gesteinsformationen genießen.
Es verändert sich ständig.
Vor allem kann man endlich mal laufen ohne das Gehirn zu benutzen und abschalten.
Kurz vor 19 Uhr komme ich durch einen Ort namens Besse, hier riecht es überall nach Essen aber leider hat kein Restaurant auf, ist alles von privaten. Im nächsten Ort Mizoen gibt es eine kostenlose Zelt Möglichkeit. Hier baue ich kurz vor Dunkelheit auf und koche mir kurz vorm verhungern Nudeln. Meine Snacks sind komplett leer. Der Blick vom Zelt ist gigantisch und in lediglich 1200m dürfte die Nacht nicht unter 0 Grad werden.






Und was passierte nach Tag 58? ;)
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