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Es werden Posts vom Juli, 2022 angezeigt.

11. Chandanchu

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19km Es kommt wie angekündigt, früh gewittert es noch mächtig. Als es kurz nicht regnet packe ich schnell zusammen und überwinde mich los zu gehen. Immerhin gönne ich mir heute ein Zimmer. Nur noch 19km Es geht viel durch Wolken, mal regnet es stark, mal fast gar nicht. Bis auf ein paar kurze Schauer aber ok.  Über 2 Pässe komme ich zum Ibon de Estanes, einem See in Spanien.  Anders als vorhergesagt kommt sogar Sonne durch und ermöglicht mir einen schönen Blick.  Am frühen Nachmittag bin ich dann nochmals offiziell in Spanien.  Und gehe runter in einen kleinen Skiort namens Chandanchu.  Hier gibt's dann wie immer Mittag und mein eigenes Zimmer mit großem Balkon. Die Spanier sind sehr freundlich und lassen mich schon 13 Uhr einchecken, desweiteren darf ich morgen auch bis 13 Uhr bleiben. 24 Stunden Zimmer also um die Beine etwas regenerieren zu lassen, top....

10. Lescun

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34 km Die Nacht war winding und der Zeltplatz uneben wodurch der Schlaf eher mittelmäßig war. Früh die Aussicht beeindruckt dafür. Ich bin erstaunlich fit nach dem langen Tag gestern.  Der lange Abstieg Richtung Lescun, einem kleinen Bergdorf an einem Hang ist top.  Da ich immer noch keinem roten Fleisch vertraue bleibe ich erst einmal bei Geflügel. Ich hab noch ein paar snacks nach gekauft und ein Baguette mit Käse einfach weil das jeder hier so macht. Im Nachhinein total dumm, ich brauch das bis zum nächsten Ort gar nicht.  Beim Mittag stelle ich fest das es morgen regnen soll. Mein ursprünglicher Plan heute und morgen einen ruhigen Tag zu machen um Samstag im nächsten Ort zu sein habe ich direkt verworfen. Ich dusche noch fix bei einem Zeltplatz, update den blog im WLAN und nach 75 Minuten verlasse ich den Ort leider schon wieder.  Wenn ich mal ein Haus hätte dann mit so einer Aussicht...

9. Saint Engrace

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35km Zum Glück hab ich gestern schon den halben ersten Aufstieg erledigt, so geht's nur 600m hoch. Erstmal.  Oben ist wie immer alles Farmland.  In solchen Hütten könnte man kostenlos schlafen, sehen bisher eher eklig aus.  Nach 3 Stunden Abstieg bin ich in Saint Engrace und gerade noch rechtzeitig für Mittagessen. Ente mit Ei, Tomate und Schinken. Interessant. Was man loben muss ist das es immer Brot und Wasser kostenlos gibt im Restaurant.  Nach kurzem Mittag geht's schon weiter, ich hab 1600m Aufstieg vor mir. Heftig.  Nach gut 3 Stunden kommt dann auch die Sonne raus und nervt direkt. Zum Glück bin ich fast oben.  Tier müsste man sein.  Mal ein Foto von mir und meinem neuen Sonnen Shirt. Sehr nützlich hier.  Die Sonne brennt erbarmungslos, zum Glück gab es eine kleine Quelle sonst wäre es eng geworden. Ich bin nun auf den hrp...

8. Irathy, Logibar

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28km Nachts hat es fleißig geregnet, mal wieder. In meinem Zelt bleibe ich zum Glück komplett trocken. Gegen 9 fange ich langsam an zu packen und nach 5km bergauf bin ich in Irathy. Hier wird mir in einem fast komplett leeren Restaurant gesagt das ich ohne Reservierung kein Frühstück bekomme.  Vor dem Besucher Zentrum treffe ich eine Kanadierin die französisch und englisch spricht. Ich schicke sie nochmal rein um mir von dem unfreundlichen Laden wenigstens eine Cola zu holen. Sie war dort frühstücken und meinte er war unfreundlich und das Essen schlecht und teuer, immerhin nichts verpasst. Absolut unmotiviert bei dem Wetter hänge ich bis nachmittags auf der Terrasse vom Besucher Zentrum aber überwinde mich irgendwann weiter zu gehen. Hilft ja nichts.  Der Weg ist schlammig und zieht sich mit steilen Passagen ewig. Nach einem heftigen Abstieg komm ich an einem kleinen Laden namens Logibar vorbei. Nach einem...

7.

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31km Zum Abendessen hab ich mir gestern mal einen Burger geholt. Immer noch unter medium aber war genießbar. Der Hintergrund reißt es raus.  Im Hostel war dann natürlich wieder einer der 21 Uhr noch eincheckt, dann erstmal meditieren geht, 2 Stunden am Handy rumspielt und Punkt 12 fällt ihm ein das er noch was aus seinem Rucksack braucht. Um 5 braucht er noch was und lässt es laut auf den Fußboden fallen. Gegen 6.45 klingelt der erste Wecker, Frühstück ist 7.30...  Nächstes Mal nehme ich mir definitiv wieder mein eigenes Zimmer.  Egal Punkt 8 geht's los, erstmal vorbei an Dutzenden anderen die vor mir gestartet sind und dann bergauf in die Natur.  An einem entspannten Ort habe ich Mittag gemacht, Baguette mit Käse..  Es war bewölkt, kein Wind, zur Abwechslung keine Tierglocken, die Temperatur knapp 20 Grad und kein Mensch weit und breit. Herrlich.  Nach ewigem bergauf kam ein Plateau, von hier geht's aber noch...

6. Saint Jean Pied de Port

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9km  Früh Punkt 6 kommt wer mit einem Quad direkt an meinem Zelt vorbei. Aber immerhin hätte ich sonst den Sonnenaufgang verschlafen. Es ist um schon mega heiß und ich beeile mich.  In Saint-Jean-Pied-de-Port findet man dann endlich auch mal was in Englisch. Hier starten mehrere der Caminos (Jakobswege). Der Camino del Norte und der bekannteste der Camino Frances. Dementsprechend sieht man auch viele Leute mit viel zu großen Rucksäcken die 4 Wochen größtenteils Straße von Herberge zu Herberge pilgern und dabei hoffen den Sinn des Lebens zu entdecken. Da Sonntag ist haben die Läden nur bis Mittag auf und ich kann zum Glück schon für die nächsten 100km Essen kaufen. Die nächsten Tage soll es deutlich kühler werden und ich möchte auch etwas höhere km abreißen. Tageslicht ist genug da und langsam gehen ist langweilig. Heute Abend finde ich hoffentlich einen vernünftigen Burger!  Die Orte in Frankreich sind alle schön und haben i...