Tag 37 Labastide-Rouairoux

44km
Abends fängt es dann wie vorhergesagt an zu Stürmen und ein Gewitter kommt genau auf mich zu. Als ich gerade schlafen will kommt ein Einheimischer vorbei und lädt mich zu sich nach Hause ein. Er meint das Gewitter ist gefährlich. Naja also wieder Zelt packen. Da er kaum Englisch spricht müssen wir uns dann per translator app unterhalten. Typisch französisch, in dem Moment wo wir zur Tür rein kommen holt er direkt Käse, Wein und Baguette. Er ist Weinbauer und hat außerhalb der Saison nichts zu tun. Er hat auch definitiv ein Alkohol und Drogenproblem aber ist sehr nett und ich bekomme ein eigenes Zimmer. Angeblich hat er auch eine Frau aber die schläft als ich ankomme und immer noch als ich gehe, wer weiß. Vermutlich will ich es gar nicht wissen :D

Nach einer guten Stunde bin ich an einem See, im Hintergrund sieht man den Hügel wo ich hin muss. 
Gut das es markiert ist so kann man es nicht verpassen. 
Mein Gastgeber hat mir auch noch eine Dose Fisch und Baguette mitgegeben. Da dies schwer ist esse ich es direkt hier. Sehr spaßig eine Dose nur mit einem Messer zu öffnen aber ich schaffe es und klecker nichts von meiner Ausrüstung voll, das wäre fatal. 
Dann geht es ein paar Stunden über ganz coole Hügel, alles so um die 1000m.
In einem kleinen Kaff versuche ich was zum filtern des Wasser zu bekommen, leider habe ich meine Bleiche  verloren aber nichts zu kaufen. Da wie immer 17.30 noch kein Restaurant geöffnet hat kaufe ich im Supermarkt ein paar snacks für die nächsten Tage und ne Milch für jetzt. Ich habe aufgrund der Hitze eh kaum Appetit. 
Da ich wieder keine Ahnung habe wie weit das nächste Wasser weg ist, vor allem nun da ich nichts filtern kann trinke ich noch über 1l und nehme 3l mit. Ich zelte dann irgendwo praktisch auf dem Trail. Kommt eh ein Mensch. 

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